{"id":167,"date":"2015-09-28T11:40:42","date_gmt":"2015-09-28T11:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/travel.chipmunk.ch\/?p=167"},"modified":"2021-01-01T20:52:12","modified_gmt":"2021-01-01T20:52:12","slug":"cambridge-tag-9-28-09-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/?p=167","title":{"rendered":"Cambridge &#8211; Tag 9 (28.09.2015)"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content-wrap\">\n<p>Coiffeur Experiment<\/p>\n<p>Irgendwie meint es das Wetter hier in Cambridge gut mit uns. Schon das vierte Mal ist der Himmel beim Aufstehen blau und die Sonne scheint. Nachdem ich zehn Minuten nach meinem Veloschl\u00fcssel gesucht habe und dann merkte, dass ich das Velo am Vortag nicht abgeschlossen habe, fuhr ich los in Richtung Schule. Wir erreichten die Schule nach knapp 15 Minuten und waren deshalb noch viel zu fr\u00fch dran. Es ist lustig, irgendwie hatte ich mir das links fahren viel schwieriger vorgestellt, doch ich hatte fast keine Probleme mich daran zu gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Der Morgen war z\u00e4h. Wie immer am Montag waren wir alles andere als motiviert und da konnte auch Jo\u2019s halbherzige Motivations-Versuche nicht viel daran \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Mittagessen wollten wir in einem italienischen Restaurant in der N\u00e4he, doch das stellte sich als weniger gute Idee heraus. Zwar waren die italienischen Gerichte alle sehr gut, doch da es eben ein Restaurant und kein Take-Away war, dauerte es eine Weile bis das Essen serviert wurde. Danach mussten wir uns sehr beeilen mit essen, damit wir wieder rechtzeitig zum Unterricht zur\u00fcck waren. Als wir dann zwei Minuten zu sp\u00e4t ins Klassenzimmer zur\u00fcckkehrten, stand da ein fremder Lehrer, der uns erkl\u00e4rte, dass Gary nicht da war. Die Vorahnung, dass zwei langweilige Lektionen folgen w\u00fcrden, best\u00e4tigte sich leider nur allzu bald. Dieser Lehrer hatte eine monotone Stimme und war so langsam, dass wir zeitweise das Gef\u00fchl hatten, er sei eingeschlafen. Naja irgendwie brachten wir auch den Nachmittags Unterricht hinter uns und verliessen danach schleunigst die Schule. Hoffen wir mal, dass Gary morgen wieder da ist.<\/p>\n<p>Als erstes brachten wir unsere Velos zur\u00fcck und spazierten danach zur\u00fcck in die Stadt, wo C\u00e9line und ich einen Coiffeur suchen wollten. Nach langem hin und her, hatten wir uns n\u00e4mlich entschieden, dass wir es doch versuchen wollten, uns hier in Cambridge die Haare schneiden zu lassen. Es stellte sich als gar nicht so einfach heraus in Cambridge einen Coiffeure zu finden. Zwar hatten wir beide das Gef\u00fchl, dass wir letzte Woche schon einige gesehen hatten, doch nun, da wir spezifisch nach einem suchten, blieben sie alle verschwunden.<\/p>\n<p>Schlussendlich fanden wir dann doch noch einen, der anpries, dass bei ihm alles nur 9.90 Pfund kostete. Zwar war ich etwas skeptisch, ob die ihr Handwerk verst\u00fcnden, doch liess ich mich von C\u00e9line \u00fcberzeugen. Und was soll ich sagen. Ich glaube das war der k\u00fcrzeste Coiffeur Besuch, den ich je erleben werde. Als wir herein kamen, wurden wir sofort begr\u00fcsst und gefragt ob wir waschen und schneiden wollten.<\/p>\n<p>Nach dem waschen, schnipselte eine Coiffeuse ganze 7 Minuten lang an meinen Haaren herum, bevor sie mich mit nassen Haaren entliess und ein Mann an der Kasse 9.90 Pfund kassierte. Kaum war mein Stuhl frei, setze sich auch schon der n\u00e4chste Student auf meinen Platz. Das nenne ich mal Massenabfertigung. Und das Ergebnis? Naja. Es ist wirklich nicht schlecht geworden, aber viel mehr als Spitzenschneiden, hat die Coiffeuse auch nicht gemacht.<\/p>\n<p>Bei C\u00e9line hat das Spitzenschneiden etwas l\u00e4nger gedauert und f\u00fcr 3 Pfund mehr wurden ihr die Haare auch noch gef\u00f6hnt. Ich bin jedenfalls froh, dass meine Coiffeuse in der Schweiz etwas freundlicher ist und dort nicht ein Student nach dem anderen abgefertigt wird. Ich glaube sonst w\u00fcrde ich mir meine Haare in Zukunft selber schneiden.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Coiffeur Experiment Irgendwie meint es das Wetter hier in Cambridge gut mit uns. Schon das vierte Mal ist der Himmel beim Aufstehen blau und die Sonne scheint. Nachdem ich zehn Minuten nach meinem Veloschl\u00fcssel gesucht habe und dann merkte, dass ich das Velo am Vortag nicht abgeschlossen habe, fuhr ich los in Richtung Schule. 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