{"id":420,"date":"2015-07-18T13:54:10","date_gmt":"2015-07-18T13:54:10","guid":{"rendered":"http:\/\/travel.chipmunk.ch\/?p=420"},"modified":"2021-01-01T20:53:20","modified_gmt":"2021-01-01T20:53:20","slug":"irland-samstag-18-7-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/?p=420","title":{"rendered":"Irland &#8211; Samstag 18.7.2015"},"content":{"rendered":"<p>Warm eingekuschelt wachte ich heute Morgen gegen halb 10 Uhr auf. Die Sonne schien ins Zimmer und f\u00fcr einen kurzen Augenblick wunderte ich mich, wieso ich nicht schon viel fr\u00fcher aufgewacht war, denn normalerweise kann ich nicht gut schlafen, wenn es nicht dunkel ist.<\/p>\n<p>Irgendwann beschloss ich, dass es an der Zeit war aufzustehen und ich ging hinunter. Mami und Papi machten sich gerade bereit ins Dorf zu fahren um noch etwas einzukaufen. Ich ging nach draussen und genoss en paar Sonnenstrahlen. Die letzten f\u00fcr diesen Tag, denn am Himmel zogen schon wieder dunkle Wolken auf. Auf der Weide neben dem Haus sah ich heute erstmals das weisse Pferd, von welchem es in der Hausbeschreibung heisst, es sei ruhig und freue sich sehr \u00fcber Menschen am Haus. Naja ob das Pferd sich \u00fcber unsere Anwesenheit freute ist schwierig zu sagen, jedenfalls wirkte es neugierig und ich konnte einige Fotos von ihm machen.<\/p>\n<p>Wieder im Haus versuchte ich meine Haare unter Kontrolle zu bringen. Leider erwies sich die Dusche als Witz, denn die Brause berieselte meinen Kopf so schwach, dass es eine Weile dauerte, bis ich Wasser auf der Haut sp\u00fcrte. Nachdem dieses Problem behoben war, fr\u00fchst\u00fcckten wir und machten uns gegen 11 Uhr auf den Weg. Da wir schon etwas sp\u00e4t dran waren, beschlossen wir f\u00fcr heute in der n\u00e4heren Umgebung zu bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dem Auto fuhren wir zuerst nach Donegal, wo wir in einem Touristenzenter viele Prospekte sammelten, mit Ideen, was man hier noch alles so machen k\u00f6nnte. Anschliessend fuhren wir weiter nach Killybegs, wo wir auf die K\u00fcstenstrasse des \u201eWild Atlantic Ways\u201c fuhren. Diese Strasse f\u00fchrte mehr oder weniger an der K\u00fcste entlang und nach einiger Zeit f\u00fchrte ein Weg tats\u00e4chlich hinunter zum Strand. Das liessen wir uns nat\u00fcrlich nicht entgehen, sondern statteten dem Meer einen ersten Besuch ab. Am Strand hatte es auch einige andere Besucher, darunter auch ein paar waagemutige Iren, die sich in Badehose in die Fluten st\u00fcrzten.<\/p>\n<p>Wir waren von dieser Idee nicht ganz so begeistert und begn\u00fcgten uns damit, am Strand entlang zu spazieren, Muscheln zu sammeln und Fotos zu schiessen. Nach einer Weile fuhren wir auf der K\u00fcstenstrasse weiter Richtung Westen und kamen schliesslich nach Teelin. Von dort aus kann man zu den h\u00f6chsten Klippen Europas laufen. Den Slieve Leagues. Bevor wir allerdings zu diesen 595 m hohen Klippen liefen, machten wir einen Abstecher in Ti Linns Caf\u00e9 Craft Shop. In diesem h\u00fcbschen Caf\u00e9 gab es f\u00fcr die eine H\u00e4lfte Kaffee und Kuchen und f\u00fcr die andere nur Kuchen mit etwas anderem zu Trinken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Frisch gest\u00e4rkt machten wir uns anschliessend an den Aufstieg zu den Klippen. Viele andere Besucher wollten ebenfalls diese beeindruckenden Steilw\u00e4nde sehen, weshalb wir alles andere als alleine waren. Unser Aufstieg wurde ausserdem vom \u201eM\u00e4hen\u201c der zahlreichen Schafen und Ziegen begleitet, die an den gr\u00fcnen H\u00e4ngen grasten.<\/p>\n<p>Oben angekommen bewunderten wir die eindrucksvollen Klippen und am\u00fcsierten uns ein bisschen \u00fcber die vielen Touristen, die ungeachtet des kalten Windes und des sonnenlosen Tages Glac\u00e9 assen. Einzig und alleine aus dem einfachen Grund, weil es dort oben Glac\u00e9 zu kaufen gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Irgendwann begann es zu regnen und so machten wir uns auf den R\u00fcckweg zum Auto. Es war nun etwa 6 Uhr, doch irgendwie hatte noch niemand von uns richtig Lust nach Hause zu fahren. Wir fuhren also noch etwas weiter. Diesmal nach Norden. Doch unterwegs begann es immer st\u00e4rker zu regnen, weshalb wir das warme Auto nicht mehr verliessen.<\/p>\n<p>Wir fuhren \u00fcber Land und die einzigen Lebewesen, die wir antrafen waren noch mehr Schafe. Dazu muss man sagen, wer denkt, dass es in Schottland viele Schafe gibt, der hat mit Sicherheit Recht. Doch seit heute weiss ich, dass es auch in Irland viele Schafe gibt und auch in Irland laufen und \u201em\u00e4hen\u201c die Schafe mit Vorliebe auf der Strasse. So verlief unsere Fahrt nach Ardara recht unterhaltsam, denn immer mal wieder bl\u00f6kten uns Schafe an, wenn wir in Schritttempo an ihnen vorbeifuhren.\u00a0 Merkw\u00fcrdig sind dabei vor allem die Farben der Schafe. Die Besitzer kennzeichnen ihre Herden mit Farbe. Aber nicht mit kleinen Punkten im Nacken, nein. Meistens ist der gesamte R\u00fccken der Schafe blau, gr\u00fcn oder rot. Solltet ihr jemals in Irland an einem Hang blaue Punkte sehen, so wundert euch nicht, das sind ganz einfach Schafe, die in einen Farbtopf gefallen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem wir in Ardara vergeblich nach einem guten Take Away gesucht hatten, meine Familie wollte heute unbedingt Fish &amp; Chips essen, fuhren wir zur\u00fcck nach Donegal. Dort gab es im Central Hotel endlich das lang ersehnte Fish &amp; Chips.<\/p>\n<p>Auf dem Nachhauseweg haben wir dann noch etwas herausgefunden. Wie schon erw\u00e4hnt, sieht man vor fast jedem Haus eine gr\u00fcn-gelbe Flagge. Dies, so wissen wir nun, ist nicht etwa der \u00fcbereifrige Patriotismus der Iren, sondern eine Fanbekundung. Offenbar findet in n\u00e4chster Zeit ein wichtiger Match zwischen Donegal und einem anderen Club statt und die Leute in der Umgebung sind offenbar gl\u00fchende Fans. Das einzige was es jetzt noch herauszufinden gilt, ist, um welche Sportart es sich dabei handelt.<\/p>\n<div class=\"foogallery foogallery-container foogallery-default foogallery-lightbox-foobox fg-gutter-10 fg-center fg-default fg-light fg-shadow-small fg-shadow-inset-large fg-loading-default fg-loaded-fade-in fg-ready\" id=\"foogallery-gallery-880\" data-foogallery=\"{&quot;item&quot;:{&quot;showCaptionTitle&quot;:true,&quot;showCaptionDescription&quot;:false},&quot;lazy&quot;:true,&quot;src&quot;:&quot;data-src-fg&quot;,&quot;srcset&quot;:&quot;data-srcset-fg&quot;}\" data-fg-common-fields=\"1\" >\r\n\t<div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DSCN5115.jpg\" data-attachment-id=\"881\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2017\/11\/DSCN5115\/2153103630.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_4826.jpg\" data-attachment-id=\"882\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2017\/11\/IMG_4826\/2809633451.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_4893.jpg\" data-attachment-id=\"883\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2017\/11\/IMG_4893\/189412918.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5020.jpg\" data-attachment-id=\"884\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2017\/11\/IMG_5020\/1056998017.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5045.jpg\" data-attachment-id=\"885\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2017\/11\/IMG_5045\/1651689803.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><\/div>\r\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warm eingekuschelt wachte ich heute Morgen gegen halb 10 Uhr auf. 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