{"id":443,"date":"2016-09-27T16:23:37","date_gmt":"2016-09-27T16:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/travel.chipmunk.ch\/?p=443"},"modified":"2021-01-01T20:51:20","modified_gmt":"2021-01-01T20:51:20","slug":"aufbruch-zu-neuen-ufern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/travel2.chipmunk.ch\/?p=443","title":{"rendered":"Aufbruch zu neuen Ufern"},"content":{"rendered":"<p>Erst vor einigen Wochen bin ich von meinem Interrail-Reisli nach Hause gekommen und schon stecke ich wieder bis zum Hals in der Planung meines neuen Abenteuers. Das Projekt soll in ca. einem Jahr starten, doch bis es wirklich losgehen kann, muss noch viel erledigt werden.<\/p>\n<p>Nun, wie sieht der Plan aus? Ich werde voraussichtlich im Oktober oder November 2017 f\u00fcr ein Jahr ins Ausland gehen. Und zwar nach&#8230; Neuseeland! Aotearoa, wie die Maori sagen und was so viel bedeutet wie \u201eLand der langen weissen Wolke\u201c liegt auf der S\u00fcdhalbkugel der Erde und ist rund 18\u2018500 Kilometer von der Schweiz entfernt. Oder besser gesagt, Neuseeland liegt am anderen Ende der Welt. Vielleicht stellt ihr euch nun die Frage, wieso ich ausgerechnet so weit weg m\u00f6chte, wo es hier in der Schweiz doch auch so sch\u00f6n ist&#8230;<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind einfach und trotzdem ausschlaggebend<\/p>\n<ol>\n<li>Ich m\u00f6chte mein Englisch verbessern \u2013 Ein l\u00e4ngerer Sprachaufenthalt ist dabei eine der besten M\u00f6glichkeiten<\/li>\n<li>Ich m\u00f6chte ein neues Land erkunden und deren Kultur kennenlernen.<\/li>\n<li>Ich m\u00f6chte weit weg von zu Hause neue Freunde finden und mir ein zweites Leben aufbauen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Soweit zu meinen Gr\u00fcnden, die mich dazu bewogen haben \u00fcberhaupt ins Ausland zu wollen. Und wieso gerade Neuseeland? Schon seit ich als Teenager das erste Mal Herr der Ringe gesehen und herausgefunden habe, dass diese fantastische Natur, die man darin sieht, wirklich existiert, war f\u00fcr mich klar: Da muss ich hin! Seither wuchs das Fernweh nach dem Land, das ich nur aus Filmen und von Fotos kannte stetig und immer wenn das Thema Neuseeland aufkam, w\u00fcnschte ich mir nichts sehnlicher als endlich dorthin zu fliegen und das alles mit eigenen Augen zu sehen.<\/p>\n<p>Ich schloss die Oberstufe 2012 ab und begann eine Lehre als Mediamatikerin. Die Lehre gefiel mir gut und das erste Jahr verging im Flug. Es war Anfang des zweiten Lehrjahres, als ich das erste Mal bewusst von dem Projekt Auslandsjahr h\u00f6rte. Zwar wusste ich, dass diese M\u00f6glichkeit bestand (ein anderer Lernender aus meiner Klasse hatte vor der Lehre ein Jahr lang eine Highschool in den USA besucht) aber ich hatte noch nie richtiges Interesse daran. Nun jedoch \u00e4nderte sich das. Viele meiner ehemaligen Bez-Klassenkollegen waren an der Kanti und einige von ihnen machten im zweiten Kanti-Jahr ebenfalls ein Auslandsjahr und gingen ein Jahr lang in einem fremden Land zur Schule.<\/p>\n<p>So kam es, dass ich mich das erste Mal richtig mit dem Thema auseinandersetzte und in mir der Wunsch reifte auch so etwas zu machen. Anfangs waren das eher ungenaue Ideen, wie es sein musste f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit weg zu gehen, doch von Anfang an faszinierte mich die Idee f\u00fcr ein volles Jahr in einem fremden Land zu leben, neue Leute und eine neue Kultur kennenzulernen und dort eine zweite Heimat zu finden. Anf\u00e4ngliche Gedanken die Lehre zu schmeissen und sofort loszufliegen waren jedoch schnell wieder verworfen, denn erstens war so ein Auslandsjahr sehr teuer und zweitens war es einfach nur unvern\u00fcnftig die Lehre abzubrechen, nur weil man gerne ins Ausland gehen wollte.<\/p>\n<p>Ich vertr\u00f6stete mich deshalb auf nach der Lehre und nahm mir fest vor gleich nach der Lehre zu starten. Das Reiseziel stand dabei eigentlich nie wirklich zur Debatte. F\u00fcr mich war von Anfang an klar, dass ich nach Neuseeland gehen m\u00f6chte. Zwar waren auch Kanada und Australien auch verlockend, aber eigentlich nie wirklich eine Alternative. Zu lange schon tr\u00e4umte ich von dem Land am anderen Ende der Welt.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten zwei Jahre verging mein Wunsch danach ins Ausland zu gehen, entgegen der Hoffnung meiner Eltern, nicht etwa, sondern wurde eher noch st\u00e4rker. Und mit jedem Sommer der kam und ging und jedem weiteren Bekannten, der oder die sich f\u00fcr ein Jahr verabschiedete, wollte ich es noch mehr. Ich informierte mich fleissig \u00fcber verschiedene Organisationen und Anbieter, die Sprach- und Highschool-Aufenthalte vermitteln und verglich die verschiedenen Angebote miteinander. Dabei wurde mir vor allem eines sehr schnell klar, so ein Auslandsjahr war extrem teuer und direkt nach der Lehre in dieses Abenteuer zu starten, daraus w\u00fcrde wohl eher nichts werden.<\/p>\n<p>Am Anfang wollte ich eigentlich immer eine Highschool besuchen, doch da ich dann wenn ich losfliegen k\u00f6nnte schon 22 Jahre alt sein w\u00fcrde, war das dann doch eher keine Option mehr. Highschoolprogramme hatten n\u00e4mlich meistens eine Altersgrenze von 20. Deshalb begann ich mich nach Alternativen umzusehen und entdeckte im 2015 eine kleine Sprachschule in Neuseeland, die mich schlichtweg von den Socken haute. Es schien mir, als sei dies genau die Schule, nach der ich gesucht hatte. Klein, famili\u00e4r und direkt am Meer. Und so entstand ein Plan, den ich bis jetzt mehr oder weniger so umsetzen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Ich werde wenn mein Plan aufgeht zuerst 16 Wochen in der oben genannten Schule in Coromandel verbringen, und anschliessend f\u00fcr ein halbes Jahr an einem Demi Pair Programm in Auckland oder vorzugsweise in Wellington teilnehmen. Danach bleiben noch zwei Monate \u00fcbrig um das Jahr zu komplettieren, in denen ich reisen m\u00f6chte um Neuseeland weiter zu erkunden.<\/p>\n<p>Eine kleine \u00c4nderung musste ich noch vornehmen. Urspr\u00fcnglich war mein Plan n\u00e4mlich ein halbes Jahr als Au Pair zu arbeiten, dies ist jedoch aufgrund der Visabestimmungen in Neuseeland nicht m\u00f6glich f\u00fcr Schweizer. Deshalb habe ich mich dann dazu entschieden Demi Pair zu machen. Der Unterschied hierbei ist, dass man als Demi Pair nicht \u201enur\u201c auf die Kids der Hostfamily aufpasst, sondern immer am Morgen einen Sprachkurs besucht und den Nachmittag mit den Kindern verbringt.<\/p>\n<p>Ja, soweit der Plan. Ich habe inzwischen meine Lehre erfolgreich beendet und nun wie gesagt mit der detaillierteren Planung meines Auslandjahres begonnen. Ich habe diverse Offerten bei verschiedenen Organisationen eingeholt und mich genauer \u00fcber die Visabestimmungen etc. informiert. Darauf m\u00f6chte ich dann jedoch in einem weiteren Blogbeitrag noch genauer eingehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst vor einigen Wochen bin ich von meinem Interrail-Reisli nach Hause gekommen und schon stecke ich wieder bis zum Hals in der Planung meines neuen Abenteuers. Das Projekt soll in ca. einem Jahr starten, doch bis es wirklich losgehen kann, muss noch viel erledigt werden. Nun, wie sieht der Plan aus? 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