Der Morgen begann windig und es wurde auch den ganzen Tag über nicht besser. Der Wind hatte aber auch sein Gutes, so blinzelte doch ab und zu die Sonne hinter den Wolken hervor. Nach dem Frühstück um ca. 10.00 Uhr fuhren wir los nach Thurso. Thurso ist die nördlichste Stadt Schottlands.

Wir waren aufgestellt und hörten unterwegs im Auto Jurassic Park. Nach ca. 2 Stunden machten wir die erste Pause in einem Ort namens Golspie. Dort gingen wir am Strand spazieren, machten Sandzeichnungen und genossen es.

Plötzlich sahen wir in den Wellen einen grauen Kopf auftauchen. Begeistert schossen wir Fotos und beobachteten das Tier durch den Feldstecher. Es tauchte immer wieder ab, nur um an einer anderen Stelle wieder aufzutauchen. Es war eine Robbe. Ein „Grey-Seal“ wie sich später herausstellte.

Danach fuhren wir weiter. Die Landschaft im Norden ist sehr öde … aber auch sehr interessant, denn es gibt Kilometerweise nur offenes Land. Keine Bäume.

In Thurso statten wir erst einmal dem dortigen Tesco einen Besuch ab. Dann wollten wir eigentlich das Castle of Mey anschauen gehen, aber es war inzwischen so spät, dass wir es nicht mehr besichtigen konnten. So fuhren wir direkt zum nördlichsten Punkt Schottlands. Unterwegs hielten wir an einem wunderschönen Strand, wo wir das Meer und den Sand genossen.

Fabian und ich mussten feststellen, dass das Wasser sehr kalt war, denn wir beschlossen Schuhe und Socken auszuziehen. Dass das Wasser kalt war, bemerkten sicher auch die drei kaltblütigen Surfer, die ihr Glück in den Wellen suchten.

Nachdem wir das dortige Visitor Center angeschaut hatten, fuhren wir endlich zum nördlichsten Punkt weiter. Am nördlichsten Punkt war es sehr windig und kalt! Natürlich waren wir nicht die einzigen Touristen dort oben. Wir hatten einen fantastischen Blick auf das tosende Meer und die Klippen.

Wir besichtigten an diesem Tag auch noch den östlichsten Punkt von Schottland. Dort gab es für Mami und Papi einen Kaffee und für Fabian eine heisse Schokolade. Nach einem kleinen Spaziergang auf einer Schafsweide, die Schafe „Mähten“ unentwegt, machten wir uns auf die Heimfahrt.

Als wir um ca. 22.30 Uhr zu Hause waren, machten wir noch etwas zu essen und fielen erschöpft in unsere Betten.

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