«Do you wish me a good morning, or mean that it is a good morning whether I want it or not; or that you feel good this morning; or that it is a morning to be good on?»

Seit ich die Herr der Ringe Filme das erste Mal gesehen habe und herausfand, dass das Meiste davon in Neuseeland gedreht wurde, war für mich klar: Ich muss da hin! Die unglaublichen Landschaften musste ich einfach mit eigenen Augen sehen. Das habe ich inzwischen geschafft, ich bin tatsächlich in Neuseeland und es ist fast noch ein bisschen schöner, als ich es mir vorgestellt habe. Trotzdem fehlte dem kleinen Hobbit in mir noch das gewisse Etwas – deshalb war ich auch sofort Feuer und Flamme, als ich von dem Schultrip nach Matamata und somit nach Hobbingen hörte.

Mit dem Schulbus ging es früh am Sonntagmorgen los ins zweieinhalb Stunden entfernte Matamata. Schon wenn man in den Ort hineinfährt wird einem klar, dass man nun in Mittelerde angekommen ist. Das Informationscenter ist wie eine Hobbithöhle gestaltet, diverse künstlerische Malereien zeigen unmissverständlich, wo man sich gerade befindet und ein Schild «Welcome to Hobbiton» begrüsst jeden Besucher in Mittelerde.

Nach dem Lunch in Matamata fuhren wir noch etwa 15 Minuten weiter zu der Farm ausserhalb der Stadt, wo sich das «wahre» Hobbingen befindet. Auf einer kleinen Busfahrt vom Parkplatz zur Farm wurden wir und die anderen Tourmitglieder herzlich von unserem Tourguide begrüsst und schon einmal mit ein paar Hintergrundinfos gefüttert. Wir alle wollten aber nur eines, endlich das Auenland betreten, denn nach der 5 Minütigen Fahrt durch grüne Hügel und an friedlich grasenden Schafen vorbei, fühlten wir uns dem Auenland schon ganz nah.

Und dann waren wir endlich da:

 

Alles in Allem war es sehr cool den Drehort der Hobbit- und Herr der Ringe Filme zu sehen. Wie zu erwarten war es extrem touristig und ich fand es ein bisschen schade, dass wir immer in der Gruppe bleiben mussten. Man konnte nicht selber herumlaufen, wie und wo man wollte und die ganze Führung war an einen strikten Zeitplan gebunden. Auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht waren überall extrem viele Leute unterwegs. Dennoch fühlte sich mein innerer Hobbit sofort wie Zuhause und wollte am liebsten gar nicht mehr weg. Nach der Führung durch das Set bekamen wir im Grünen Drachen ein waschechtes Hobbit-Bier zu trinken und konnten uns auch noch ganz im Hobbit-Style einkleiden. Und so ging ein ereignisreicher Tag zu Ende.

«The road goes ever on and on, down from the door where it began, now far ahead the road has gone, and I must follow, if I can.»

4 Kommentare

  1. Heiii, sit 64 Täg bisch jetzt scho in Neuseeland, liebi Sabrina, wau, wiä diä Zyt vergoht!!! Wiä gohts dir denn immer so?? Hoffentlich guet und abentüürlich schöööön!!!!!!
    Mir sind guet is 2018 übere grutscht, in Strassburg, mit de Rita und em Heinz. Isch schön und gmüetlich gsi!!
    Jetzt händ mir Tessinermüsli am letschte Mäntig bim Müsli Maria no en Abschiedsrundi Cüpli gha; sie reist am nächste Zischtig für füf Wuche uf Neuseeland!!! Ihre Brüeder isch sit Johrzehnte scho usgwanderet und wohnt sither mit Frau und erwachsene Chinder in Hawera Taranaki. Das isch anschiinend ganz ide Nöhchi vo dir. Sie hät jetzt gseit, sie alli hättet riesig rüüüdig Freud, wenn du ide nächste Wuche einisch würdisch bi ihne verbi cho. Mis Müsli, wo jetzt denn übere flügt, heisst Maria.
    So, das wärs wieder emol mit allne Neuigkeite vo do. Mir lebet halt nöd ganz so spannend wie du!!!!
    Ganz en liebi Umarmig
    dis Gotti

  2. Bin erst jetzt dezue cho, liebs Gotteli, din ganzi Bricht vom Hobbit-Land z’läse. Und garantiert isch das öpis, won ich dir ganz sicher niidig bin!!! Das isch jo suuuuper schön, in sinere Romantik und Zartheit i dene herzige Hüsli, ide Chraft und Idrücklichkeit vo de Landschaft! Eifach bombig!!!!! Und du passisch soooo cheibe guet drin inne! Ich glaube, du häsch imene frühnere Läbe wahrschiinlich im Hobbit-Land gläbt und denn, zum Glück, bisch als Wiedergeburt, für mich zum Gotteli worde!!!!!!!!
    Ganz es liebs Grüessli
    dis Gotti

  3. In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. Nicht in einem feuchten, schmutzigen Loch voller Würmer und Modergeruch. Nein, das Loch war eine Hobbit-Höhle und das heißt: gutes Essen, ein warmes Herdfeuer und die Geborgenheit eines Zuhauses.

    Bilbo: Versprichst du mir, dass ich wiederkomme?
    Gandalf: Nein – und wenn doch, wirst du ein anderer sein.
    Bilbo: Das dachte ich mir.

    Wunderschön!

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