In meinen Ferien hatte ich mir eines vorgenommen: Ich würde mich nicht mehr selber ausgrenzen. Vor meinen Ferien, hatte ich bewusst Abstand gehalten, mich durch ausschliessliches Englisch Sprechen selbst ausgeschlossen und mich geweigert neue Freunde zu finden. Damit sollte jetzt Schluss sein, auch wenn das bedeutete, dass ich anfangen musste Deutsch zu sprechen.

Am Samstag darauf ging ich mit meinem Hostdad zu meinem ersten live Rugby Spiel. Das local Team (the Hurricanes) gegen eine Mannschaft aus Südafrika. Da ich die Regeln von Rugby nicht wirklich verstehe, war es relativ schwierig, dem Spiel zu folgen, auch wenn Grant und Bob (Grants Vater) fleissig versuchten mir die Regeln zu erklären.

Am Sonntag ging ich mit drei Freundinnen in den Wellington Zoo. Anschliessend traf ich mich mit Kim und Robyn (Besitzer von COLC) zum Lunch. Die beiden waren in der Stadt um Freunde zu besuchen und schrieben mir, um auch mich zu treffen.

In der Woche darauf gingen wir mit der Schule (ich hatte inzwischen in den IELTS Preperation Course gewechselt) ins Schokoladen Museum und anschliessend ins Kunstmuseum, wo wir auf einen wunderschön geschnitzen Flügel spielen durften.

Am Samstagabend ging ich mit Eliane und Sandra Bowlen, anschliessend verpflegten wir uns am Night Market und schliesslich gingen wir ins Kino. Am Sonntag war Muttertag. Mit den Kids hatte ich ein Bild gebastelt, mit vielen Fotos der Kinder, an dem die Mutter sehr viel Freude hatte. Da das Wetter schlecht war, blieb die Familie grösstenteils zu Hause, während ich mit Eliane und Sandra ins Café Maranui in Lyall Bay ging um die besten Pancakes in Wellington zu essen. Mampf!

Am Wochenende darauf ging ich mit Kate, Grant, Jane und Chloe um Kates Netball Spiel zu schauen. Am Samstagabend gingen Eliane, Sandra und ich zum LUX Light Festival an der Waterfront. Überall entlang der Promenade in Wellington, waren verschiedenste Skulpturen und kleine Spiele aufgestellt worden. Ein leuchtende Qualle, ein Rochen im Hafenbecken, glühende Pilze und so weiter und so fort. Nachdem wir eine Weile herumgelaufen waren, überkam uns der Hunger und wir beschlossen Essen zu gehen. Pizza und Pasta in der Pizzeria Napoli. Anschliessend trafen wir uns auf einen Drink mit Pat und Mary und hatten noch einen guten Abend zusammen.

Da Sandra, Eliane und ich am nächsten Tag einen gemütlichen Film Nachmittag geplant hatten, durften die beiden bei mir übernachten. Sie freuten sich besonders über das feine deutsche Brot, das meine Gastfamilie extra gekauft hatte und schon bald nach dem Frühstück begannen wir unseren Film Marathon. Zuerst schauten wir König der Löwen, dann Mary Poppins und zu guter Letzt noch die Schöne und das Biest. Mittagessen bestellten wir via Uber Eats bei einem Inder in der Nähe und gegen Abend gingen die beiden glücklich nach Hause.

Die Woche darauf war Elianes letzte Woche an der Schule. Deshalb nutzten wir den Freitagmorgen um noch einmal um gemeinsam Frühstücken zu gehen. Nach dem Frühstück zog es uns auch noch zu Butlers, weil man dort die besten heissen Schokoladen der Stadt haben kann. Am Samstag war Janes Geburtstag und so gingen wir am Abend in einem japanischen Restaurant Essen und anschliessend alle gemeinsam ans LUX.

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