Müde von dem tollen Vortag schliefen wir heute etwas länger aus. Erst um ca. 11.30 Uhr machten wir uns auf den Weg. Nach der langen Fahrt am Sonntag beschlossen wir, heute etwas in der Gegend zu bleiben, zumal es den ganzen Tag über immer Mal wieder regnete. Unser Weg führte uns nach Sligo, der grössten Stadt im Norden Irlands.
Unterwegs machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Mullaghmore, wo wir auf den Atlantik hinausschauten und den Wind genossen.
Danach ging es weiter nach Sligo, wo wir die Stadt unsicher machten. Im Pennys erstand ich einige T-Shirts und im Tesco machten wir unsere Lebensmitteleinkäufe. Nachdem wir vom Einkaufen genug hatten, machten wir uns mit je einem Areo-Glacé auf den Rückweg.
Wenn man in Irland übers Land fährt, hat an manchmal das Gefühl, man wäre in der Schweiz. Die Landschaft ist oft sehr ähnlich wie wir es von uns kennen. Es hat nur deutlich mehr Weiden mit Schafen oder Kühen. Ausserdem gibt es in Irland relativ viel Moorgebiet. Rund 5% von Irland ist mit Moor bedeckt. Dort wachsen dann ganz andere Pflanzen und die Landschaft sieht anders aus.
Ein grosser Unterschied zur Schweiz sind zum Beispiel auch die Häuser. In Irland gibt es zwei Arten von Anwesen. Die grossen, gut gepflegten Villen und die kleinen, oft etwas heruntergekommenen Häusschen auf dem Land. Häuser in der Schweiz haben meist weisse Fassaden. In Irland jedoch sind die Häuser oft in dunklen Farben gehalten oder mit groben Steinen „geziert“. Das ist doch ein sehr grosser Unterschied, denn zusammen mit dem feuchten Wetter wirken Dörfer voll solcher Häuser oft etwas düster.
Schliesslich kamen wir wieder im Rhododendron Inn an und machten uns vor dem Abendessen noch einen Apéro. Danach schauten wir noch den Film zu Ende, den wir am ersten Tag begonnen hatten, bevor wir schliesslich zu Bett gingen.

