31.12.2016, 20.18 Uhr – noch genau 3 Stunden und 42 Minuten bis Mitternacht. Noch genau 3 Stunden und 42 Minuten bis 2017.

Zwar verbringe ich meine Weihnachtsferien dieses Jahr mit meiner Familie in Stockholm in Schweden, doch während es um uns herum schon böllert und kracht vom vielen Feuerwerk, sitze ich hier in unserem kleinen, gemütlichen Haus im Zentrum Stockholms und nehme mir vor dem grossen Feuerwerk noch die Zeit diesen Blogeintrag zu schreiben.

Das Jahr 2017 wird hoffentlich ein ganz spezielles Jahr für mich, denn nicht nur geht es für mich im Sommer für zweieinhalb Wochen auf Island ins Moot (ein grosses Pfadilager mit Rovern aus der ganzen Welt), sondern ich verabschiede mich im November auch für 13 Monate von Familie, Freunden und Verwandten und fliege für ein Jahr ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland.

Damit wird für mich ein riesiger Traum in Erfüllung gehen und ich würde am liebsten schon morgen losfliegen. Doch bis es soweit ist fliesst noch eine Menge Wasser die „Bünz durab“, wie man das bei uns so schön sagt.

Trotzdem möchte ich heute, im alten Jahr, schon einmal vorausschauen…

 

Januar…

Im Januar habe ich meinen (hoffentlich) abschliessenden Termin mit meiner Organisation und kann danach endlich meinen Sprachaufenthalt buchen.

Februar…

Im Februar geht es für mich für eine Woche in die Schweizer Berge – ins Schneelager mit der Pfadi.

März…

Im dritten Monat veröffentlichen wir (die Redaktion der Pfadi Wohle) unsere neue Abteilungszeitung.

April…

Anfangs April findet das Vorbereitungsweekend fürs Moot statt, bei dem wir alle 350 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz kennenlernen und ein Wochenende in Kandersteg verbringen.

Mai…

Im fünften Monat geht es schon an die Planung fürs Schneelager 2018 bei dem ich Achaya, der neuen Hauptlagerleiterin, tatkräftig zur Seite stehe. Langsam wird es ausserdem Zeit, dass ich meinen Flug buche.

Juni…

Im Juni freue ich mich schon auf das bevorstehende Lager und ich hoffe, dass ich bis dahin weiss, dass/ob ich bei meiner jetzigen Arbeitsstelle bis Ende Oktober verlängern kann.

Juli…

Mitte Juli geht es los ins Moot nach Island, wo wir zweieinhalb Wochen verbringen werden. Ausserdem muss ich mich langsam um mein Visum kümmern, nicht dass meine Reise schlussendlich noch deswegen scheitert.

August…

Kaum aus dem Moot zurück, werde ich mich im August vertieft mit den Einzelheiten meines Sprachaufenthaltes befassen.

September…

Anfangs September dauert es nur noch 2 Monate bis zu meinem Abflug… langsam werde ich nervös.

Oktober…

Jetzt gilt’s ernst. Letzte Einkäufe werden gemacht und der Rucksack packt sich schliesslich auch nicht von selbst.

November…

Neuseeland ich komme! Im November geht’s endlich los.

Dezember…

Schon einen Monat bin ich in Neuseeland… Kaum zu glauben!

 

Auch wenn es mir im Moment noch so vorkommt, als würde es noch ewig lang dauern, bis mein Abenteuer „New Zealand“ endlich losgehen kann, so weiss ich doch eins – dieses Jahr wird wie im Flug vergehen… Nur noch 10 Monate.

Wenn ich mir überlege, wo ich vor 10 Monaten war, dann kann ich mir nicht erklären, wo die Zeit geblieben ist.

Vor 10 Monaten war März… da stand ich mitten in meiner IPA und die Abschlussprüfungen waren noch nicht einmal vorbei. Kaum zu glauben, dass das erst 10 Monate her ist… es scheint mir eine Ewigkeit dazwischen zu liegen.

Ich habe meine IPA erfolgreich beendet, meine Prüfungen abgelegt. Dann der Bescheid, dass ich alles bestanden habe und erst noch auf dem zweiten Platz der kantonalen besten IPAs gelandet bin. Ich war mit meinem Vater als Abschlussreise in Berlin. Dann hatte ich im Sommer 2 Wochen Abteilungslager mit der Pfadi. Anschliessend habe ich meine neue Stelle angetreten und bin zwei Wochen mit Céline auf Interrail-Reise gegangen (Köln, Kopenhagen, Oslo und Berlin). Ich habe es fertig gebracht mir in Oslo den Fuss zu brechen. Wir haben die Reise trotzdem erfolgreich beendet. Doch ich musste zum ersten Mal in meinem Leben an Krücken gehen.

Zwischen September und Dezember habe ich viel gearbeitet und auch die Wochenenden waren voll verplant. Leiterweekend, Schneelagerplanung, Neuseelandvortrag, Planungsweekend, Moot Informationstag, Papiersammeln und Harry Potter in Concert stand auf dem Programm.

Dann hatte ich im Dezember auch noch mein letztes Lager bei den Bienli. Das Chlausweekend haben wir als OK und die anderen schön gerockt. Und dann am 18. Dezember meine letzte Aktivität. 🙁

Weihnachten 2016 – zusammen mit der Familie… Ein bisschen traurig ist es schon, denn nächstes Jahr werde ich dann nicht zuhause sein, sondern weit, weit weg.

Und nicht, dass das Jahr langweilig enden würde. Ferien in Stockholm mit der ganzen Familie sind angesagt. Zwar ist es im Moment gar nicht mal so kalt, wie man es sich für Schweden um diese Jahreszeit vorstellen würde, aber schön ist es allemal.

 

Apropos…

Es ist der 31.12.2016, 21.05 Uhr – noch genau 2 Stunden und 55 Minuten bis Mitternacht. Noch genau 2 Stunden und 55 Minuten bis 2017 – ein tolles, aufregendes neues Jahr liegt vor mir.

Aber bevor es soweit ist, lass ich das alte Jahr gemütlich ausklingen… aber jetzt muss ich los, das Feuerwerk wartet nicht! 🙂

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