Als ich heute Morgen aufwachte, regnete es. Mal wieder. Und wie schon öfters hier in Irland, war es, als wir endlich aufbruchbereit waren schon so spät, dass wir beschlossen unseren Besuch bei den Cliffs of Moher auf einen anderen Tag zu verschieben.
Irgendwann drückte die Sonne durch die graue Wolkendecke und wir nutzten die Gelegenheit um aufzubrechen. Vor dem Haus entdeckten Papi und Fabian einen Go-Kart und wir trampten einige zeitlang über den Platz, bevor wir endgültig losfuhren.
Unser Ziel war ein Nationalpark in der Nähe von Killarney. Um dorthin zu gelangen, fuhren wir auf der N69 Richtung Südwesten. In einer kleinen Stadt namens Tralee machten wir eine erste Pause, um im LIDL etwas einkaufen zu gehen. Das spezielle an den Lebensmittelläden in Irland ist, dass sie meistens 7 Tage die Woche offen haben. So hat der LIDL an Sonntag beispielsweise bis um 21.00 Uhr offen.
Von Tralee aus fuhren wir weiter nach Killarney und dort wagten wir einen Versuch das Muckhouse und Garden anzuschauen. Allerdings hatte es dort so viele Touristen, dass wir ohne anzuhalten weiterfuhren.
Wir fuhren nun auf der Strasse des Ring of Kerrys. Dort sollte es sehr schon sein, doch im Moment war es vor allem sehr nass. Irgendwo im Nationalpark hielten wir schliesslich an, um uns mal umzusehen. Wir stiegen ein bisschen über die Felsen am See und setzten uns schliesslich, um das mitgebrachte Sandwich zu essen.
Zwar regnete es zu dieser Zeit gerade nicht, doch in der Ferne konnten wir eine Regenwand auf uns zukommen sehen.
Wir beschlossen, dass es nur bedingt Sinn machte, jetzt den Ring of Kerry noch in Angriff zu nehmen, da dies viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Deshalb nahmen wir den gleichen Weg zurück, wie wir gekommen waren.
Anschliessend fuhren wir noch zum „Gap of Dunloe“. Zu diesem Gap kann man nur zu Fuss oder mit der Kutsche gelangen. Leider regnete es noch immer recht stark und für die Wanderung benötigte man sicher 1.5 Stunden. Deshalb kehrten wir nur in einem nahen Café (the Heather) ein, um zu beratschlagen, was zu tun sei.
Da es schon 16.30 Uhr war, beschlossen wir nach Hause zu fahren. Unterwegs gingen wir noch das Abendessen einkaufen. Den Abend verbrachten wir glücklich und zufrieden zu Hause vor dem Kamin.

