Heute sind wir verhältnissmässig früh los. Ca. um 10.00 Uhr waren wir Abmarsch bereit. So stiegen wir also ins Auto und los gings.

Von Ballyhahill aus fuhren wir zuerst über mehrere Feldwege nach Newcastle West. Von dort aus nahmen wir die R522 die uns nach Buttevant führte. Bisher waren die Strassen recht schmal und holprig gewesen, weshalb wir nun froh waren, dass wir den REst der Strecke bis Cork auf angenehmeren Strassen hinter uns bringen konnten. NAchdem wir in Cork endlich einen Parkplatz gefunden hatten (die Suche gestaltete sich schwieriger, als man meinen könnte), machten wir uns zu einer Stadtbesichtigung auf.

Zuerst besichtigten wir den „English Market“. Dieser Markt besteht aus vielen Ständen mit Händlern, die verschiedenste Lebensmittel anbieten. Das interessante daran ist, dass sich der Makrt in einem grossen Gebäude befinden und auf allen Seiten des Marktes führten Gassen nach draussen in die Strassen von Cork.

Auf dem English Market ist sehr viel los. Es herrscht ein reges Gedränge, Touristen machten Fotos von dem Ganzen, während Einheimische mit den Händlern plaudern. Verkauft werden praktisch nur Lebensmittel. Von Fleisch über Fisch, bis hin zu Brot, Süssgebäck und Gemüse. Im ersten Stock gibt es ein Café, dessen Tische so platziert sind, dass man in die Mitte des Marktes hinabsehen kann. Dort sitzen dann Leute an winzig kleinen Tischen und beobachten das Treiben auf dem Markt.

Nachdem wir durch den English Market geschlendert waren, verliessen wir ihn wieder und bummelten durch die Strassen der Altstadt. Als wir irgendwann Hunger bekamen, kehrten wir in einem von drei Subways ein, die wir beim durch die Gassen spazieren entdeckt hatten.

Gegen halb vier hatten wir genug von den vielen Menschen in der Stadt und beschlossen noch zum südlichsten Punkt von Irland zu fahren. Von Cork aus war das noch einmal eine shcöne Strecke zu fahren. Doch das störte uns nicht weiter, wir freuten uns über die Sonne, die schon den ganzen TAg schien und wollten das tolle Wetter noch nutzen und nicht shcon wieder nach Hause fahren.

Die Sonne schien auch noch, als wir der „Mizen Head“, wie der südlichste Punkt der Insel heisst, erreichten. Leider waren wir etwas zu spät, denn das Visitor Zentrum hatte schon geschlossen, weshalb wir nicht mehr bis ganz nach vorne zu den Klippen gehen konnten. Dennoch war es dort beim Mizen Head sehr schon und ich habe es sehr genossen.

Nachdem wir einigen Campern dabei zugesehen haben, wie sie ihren Campingwagen für die Nacht vorbereiteten, verspürten wir plötzlich Sehnsucht nach Zuhause, und so machten wir uns auf den Rückweg.

Leider dauerte der schlussendlich relativ lange und das obwohl wir nach einem letzten Halt in Goleen praktisch durchfuhren.

Den einzigen Zwischenstopp legten wir beim Ladies View beim Ring of Kerry ein. So spät waren wir fast die Einzigen, die noch dort waren, und so hatten wir das Glück, eine Art Reh aus nächster Nähe beobachten zu können. Das Tier graste keine zwei Meter von uns entfernt und zeigte keinerleis Scheu vor Menschen.

Nachdem wir von einem Schwarm fruchtfliegenartiger Insekten, die stechen wie Mücken, davongejagdt wurden, fuhren wir schliesslich heim.

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